Aus eigener Kraft ist es uns leider nicht möglich unseren Vereinszweck zu erfüllen, daher sind wir auf die Hilfe Vieler angewiesen. Spenden für welche wir Spenden-bescheinigungen ausstellen dürfen sind jederzeit willkommen und dringend notwendig.

Unser Spendenkonto:


In den ersten Jahren liehen wir uns LKW´s und transportierten gebrauchte Kleidung, Medikamente, Haushaltsgeräte und Kleingeräte nach Belarus (Weißrussland). Die immer schwieriger werdenden Probleme mit dem Ausleihen der Fahrzeuge, dem Suchen nach Fahrern mit dem erforderlichen Führerschein (alles sollte ja nichts kosten) und den Grenz- und Zollproblemen brachten es im Laufe der Jahre mit sich, dass wir jetzt nur noch mit Geldspenden fahren und in Belarus, zusammen mit den Verantwortlichen der Schulen und Organisationen einkaufen. Dies hat sich bestens bewährt und ist die kostengünstigste Variante des Helfens. Sie hilft auch eigene Arbeitsplätze in Belarus zu schaffen bzw. zu erhalten. Allerdings nur so lange es hier Menschen gibt, welche uns finanziell unterstützen.

Die Armut in Belarus (allerdings auch der Reichtum weniger) ist für uns Deutsche unvorstellbar. Fließend Wasser oder gar eine Kanalisation sind in den Dörfern und vielen Kleinstädten meist nicht vorhanden. Die Löhne gering (100 bis 250 Euro monatlich). Dazu kommen noch die Folgen der Tschernobyl-Katastrophe. Nur jedes 10. Kind wird gesund geboren.

Wir versuchen dort zu helfen, wo sonst keine Hilfsorganisationen   hinkommen!

Wir übergeben die Spendenmittel nicht an irgendwelche Organistionen sondern kaufen an Ort und Stelle ein!



In diesem Internat leben ca. 200 behinderte Kinder deren Eltern das Sorgerecht entzogen wurde (in der Regel wegen Alkoholproblemen). Mit durch unsere Hilfe dürfen die Kinder jetzt dort bis zum 18. Lebensjahr bleiben und werden als Schreiner (Holzbearbeiter), Mechaniker und Schlosser, Landwirte und Näherinnen ausgebildet.

Zusammen mit den Lehrern betreiben sie eine ca. 150 ha große Landwirtschaft und können sich so ihren Unterhalt und den Erhalt der Schulgebäude selbst erwirtschaf-ten. Unsere Hilfe beschränkt sich daher jetzt nur noch auf die Ausstattung der Schule und der Einrichtung des Internats. Ein wesentlicher Fortschritt gegenüber den Anfangsjahren!

Die Verantwortlichen haben gelernt, dass Eigeninitiative erforderlich ist um nicht ewig auf Hilfe von außen angewiesen zu sein, denn der Staat ist nicht in der Lage diese Einrichtungen so zu unterhalten wie es wünschenswert wäre.

1996:                    Wir werden mit Brot und Salz durch die Kinder begrüßt.

1996:                    Übergabe eines von der EVS gestifteten VW-Busses.

2000:                     Die Kinder und ihre Betreuer freuen sich über eine Schockoladenspende der Fa. Ritter aus Waldenbuch.

2006:                    Seit unserer Spende im Jahr 2004 hat jedes Kind ein eigenes Bett.

2006:                    Blick in den Speisesaal. Die Einrichtung spendeten wir im Jahr 2005.

2007:                    Das Sonderschul-Internat und Waisenhaus Rudensk.

2008:                    Beim Einkauf in Minsk mit den beiden Direktoren.

2008:                     Erzieher und Schüler bei der Kartoffelernte.

2010:                     Ein von den behinderten Sonderschülern gebastelter Drache bewacht den Vorratskeller!

2012 Die Kinder von Rudensk

2013 Für den vor vielen Jahren von der EVS-Bad Teinach gespendeten VW-Bus suchen wir auf dem Autoteile-Markt bei Minsk einen Austauschmotor.

2014:                    Beim Einkauf in der Elektronik-Abteilung des Kaufhauses "Belarus" in Minsk.


Behinderte Menschen werden in Belarus nicht bzw. kaum gefördert. Im Gegenteil, diese Menschen verschwinden in Heimen. Aus diesem Grunde haben sich mehrere Eltern in Minsk zusammengeschlossen und für ihre Kinder eine Tagesstätte organisiert und eingerichtet. 

Anfangs betreuten nur einige Mütter diese Kinder damit andere ihren Beruf ausüben können um die Einrichtung zu finanzieren. Inzwischen haben sich verschiedene Organisationen gefunden, welche diese Privatinitiative unterstützen, so auch wir vom Verein "Kinder in Tschernobyl". Daher ist es jetzt möglich geworden auch ausgebildete Sozialarbeiter ("Defektologen") anzustellen. Bei unseren Besuchen können wir immer wieder nur staunen, wie professionell dort gearbeitet wird.

Leider hat die Tagesstätte ihr Räume aus finanziellen Gründen verloren. Die schwedischen Spender konnten nicht mehr helfen. Die Initiative macht aber auf privater Basis weiter. Ein Grund mehr um diesen Eltern bzw. den Kindern zu helfen.

2006:                    Volker Henne aus FDS mit den Kindern und Jugendlichen der Tagesstätte.

2007:                     Zu Besuch in der Tagesstätte "Offene Tür" in Minsk (Georg Schaber und Hartmut Theurer).

2010:                      Es wird mit Eifer gebastelt.

2012 Nachdem die Tagesstätte ihr Domizil mangels Geld verloren hat werden die Kinder in Privatwohnungen betreut.

 2013: Mit den Kindern der Behinderten-Tagesstätte in Minsk machen wir eine Ausflug zum Schloß Neswik. Mit Picknick auf einem schönen Rastplatz.

2014: Beschwerlicher Ausstieg aus der "Elektrischen" auf unserer Fahrt zum Picknick auf einer Datscha mit den behinderten Kindern der ehemaligen Tagesstätte offene Tür.


Erkrankungen der Schilddrüsen, des Herz-Kreislaufsystems und der Atemwege,   aber auch Multiples Sklerose sind überproportional in Belarus vorhanden und  nehmen immer mehr zu. Ob dies eine Folge von Tschernobyl ist, lässt sich leider nicht sagen, da keine entsprechenden Untersuchungs- und Forschungsergebnisse vorliegen bzw. veröffentlicht werden dürfen.

Wir haben uns entschlossen, zusammen mit den Mitgliedern der Gesangsgruppe "Kressiwa" sechs Familien mit MS-Kranken Angehörigen zu helfen.

Minsk 1998: Rollstuhlspende an eine inzwischen verstorbene MS-Kranke.

Minsk 2003:           Besuch bei einem inzwischen verstorbenen Professor.  Monatliche Rente damals ca. 55,00 €




Landschulen in Belarus haben oft noch den Standard wie bei uns im Jahr 1948. Sie werden in der Regel nicht vom Staat allein, sondern von den LPG´s (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften) getragen bzw. finanziert. Diese LPG´s sind nach der Auflösung der UDSSR oft in Konkurs gegangen; damit auch die Schulen und das gesamte kulturelle und soziale Leben in den Gemeinden. Wir versuchen nun diesen Misstand in Gischenka zu beheben und wollen diesen Kindern in der Nähe der russischen Grenze im stark verstrahlten Gebiet (viele Gemeinden in der Nachbarschaft wurden für unbewohnbar erklärt und abgerissen) des Kreises Slawgorod Bildungschancen für die Zukunft zu schaffen. Mit Erfolg, denn inzwischen kommen auch Schüler aus der Kreisstadt nach Gischenka!

2006:                     Feierlicher Empfang durch das Lehrerkollegium

2006:                     Der von uns im Jahr 2005 eingerichtet Computerraum.

2005: Erinnerungsstätte an die verstrahlten und deshalb abgebrochenen Dörfer des Kreises Slawgorod.

2010:  Abiturentenrede und Schuljahresabschluß. Das "letzte Läuten".  

2012 Einkauf für die Schule in Gischenka

2013: Die von uns gespendeten modernen Nähmaschinen werden im Unterricht fleissig genutzt.

2014:                        Am Rande der radionaktiv-verseuchten Sperrzone bei Slawgorod.


Sollte es Ihnen möglich sein mit einer Spende zu helfen, sind nicht nur wir, sondern viele Kinder und junge Erwachsene in Weißrussland (Belarus), sehr sehr dankbar.



   
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