Immer wieder werde ich gefragt, ob Hilfe für Belarus bzw.die verstrahlten Gebiete noch sinnvoll und notwendig ist. Als Antwort auf diese Fragen hier ein Auszug aus dem Reutlinger General-Anzeiger vom 25.04.2015:

„Im Gebiet 100 km rund um Tschernobyl leben rund eine Million Menschen auf verstrahltem Boden. Eigentlich sollte man in der Großstadt Gomel und ihrer Umgebung nicht wohnen. Vor 29 Jahren wurden Hunderte Dörfer evakuiert. Doch die Menschen sind zurückgekommen. Sie verdrängen, dass ihre Heimat lebensgefährlich ist

„Bei uns ist kein Kind mehr gesund“, sagen die Ärzte in Gomel. Die Kleinen sind die Hauptleidtragenden. Heute kommt bereits die zweite Generation von „Tschernobyl-Kindern“ auf die Welt. Die Mütter waren selbst als Kleinkinder Geschädigte. Hauptsächliche Leiden sind Krankheiten der Atemwege,Schwächung des Immunsystems, Schilddrüsenkrebs, Leukämie und Missbildungen. Die Kindersterblichkeit steigt. Die Menschen essen radioaktiv verseuchte Lebensmittel. Materielle Armut tut ein Übriges zu den medizinischen Problemen. Die Zahl der Todesfälle infolge der Reaktorkatastrophe ist bis heute nicht geklärt. Die Zahlen schwanken zwischen einem Dutzend und einer Million – je nach politischem Standpunkt“.

Ich glaube damit ist die Frage nach der Notwendigkeit der Hilfe für Belarus oder der Ukraine eindeutig beantwortet!


Am Mittwoch dem 27. Mai machten wir (Dietrich Galsterer,Dieter Lutz und Georg Schaber) uns wieder einmal auf den Weg nach Belarus. Mitder BelAVIA  ging es von Frankfurt nach Minsk, wo wir gegen 18.00 Uhr von „unserem“ Fahrer und der Dolmetscherin erwartet wurden. Nach knapp vier Stunden kamen wir an unserem Ziel „Slawgorod“ an, einer kleinen Kreisstadt im Gebiet Mogilow und wurden dort von den Gastgebern fürstlich bewirtet ehe wir uns nach Mitternacht zur Ruhe begaben. Die belarussische Gastfreundschaft war wieder einmal überwältigend.

Typisches Wohn- und Ökonomie-Gebäude auf dem Land.Welch ein Gegensatz zu den Prunkbauten in Minsk, den renovierten Kirchen, Klöstern und Schlössern (Für die Touristen und Geschäftsfreunde).

Der nächste Tag war ausgefüllt mit Einkäufen in Slawgorod und Mogilew. Es ging von Geschäft zu Geschäft. Die einen waren supermodern, die anderen in finsteren Hinterhöfen bzw. in zweckentfremdeten Garagen. Ziemlich mühsam das Ganze, aber erfolgreich. Insgesamt konnten wir für die Sportjugend in Slawgorod und die Schule in Gischenka Waren im Wert von 9.740.000,00 belarussischen Rubel (rd. 6090,00 €) einkaufen. In erster Linie waren dies Schulbücher und –hefte. Betten für die Kleinkinder da Gischenka eine Ganztagesschule ist und der Staat bzw. die Kolchose finanziell nicht in der Lage sind die Schule mit den erforderlichen Einrichtungsgegenständen zu versorgen.So wurden auch einige Baumaterialien gekauft um die größten Gefahrenstellen reparieren zu können. Diese Arbeiten müssen die Lehrkräfte selbst durchführen da sie keine Handwerker bezahlen können.

Ein Teil unserer Einkäufe ist zur Prüfung und Registrierung in der Sporthalle gelagert.

Ein anstrengender Tag lag hinter uns aber Ruhe kehrte trotzdem nicht ein, denn ein Abendessen war angerichtet und wir diskutierten noch einige Stunden mit unseren Gastgebern und deren Gästen. Dabei stellte sich heraus, dass Georgs Vater in unmittelbarer Nähe während des Kriegs stationiert war.

Was lag nun näher als am nächsten Tag diesen Ort zu besuchen da wir sowieso einen Ruhetag eingeplant hatten und dieser Ort zudem noch auf unserer geplanten Fahrtroute zum Kloster Barkalobowo im Bychow-Kreis lag.

Was mag Georg bei diesem Besuch empfunden haben? Trotz eines Bildes, welches er bei sich hatte, konnten wir das Haus in dem sein Vater während dieser Zeit wohnte nicht finden, da diese Holzhäuser im Prinzip alle fast gleich aussehen. Wir kamen dabei ins Gespräch mit Einheimischen die uns aber auch nicht weiterhelfen konnten und keinerlei Ressentiments gegen uns Deutsche zeigten

Nun ging es weiter zum Frauenkloster das in den vergangen Jahren renoviert bzw. wieder aufgebaut wurde. Unterwegs machten wir im radioaktiven Sperrgebiet kurz Halt und versuchten im ehemaligen Heimatdorf unseres Gastgebers Valentin dessen früheres Heimathaus bzw. den Platz auf dem es stand zu finden. Vergebens, die Natur hatte alles zurückerobert.

Die Natur im Sperrgebiet ließ Straßen, Wege und Plätze unter einem Dickicht verschwinden . Eine Orientierung auf den früheren Straßen ist nicht mehr möglich!

Ganz fertig war das Kloster noch nicht, wir konnten aber durch einen Hintereingang in das Kirchengebäude gelangen. Toll und beeindruckend! Etwas bescheidener wie andere Klöster aber gerade deshalb von besonderer Schönheit. Die Nonnen waren noch am Putzen und Einräumen aber trotzdem zu einem Gespräch bereit.
















das provisorische Kloster....

... und das renovierte Kloster Barkalabowo im Kreis Bychow

So ging dann auch dieser interessante Tag in gewohnter Weise vorüber. Allerdings nicht bei unseren Gastgebern sondern beim Schulleiter in Gischenka.

In diesem Jahr fiel unser Besuch mit dem „letzten Klingeln“ zusammen. D.h. mit dem Ende des Schuljahrs und der Verabschiedung der Abiturienten. Eine feierliche Veranstaltung mit vielen Reden, Nationalhymne u.dgl.




"Das letzte Klingeln“

Eine nahezu militärische Disziplin herrschte im Raum inwelchem alle Schulkinder anwesend waren. Wir als Ehrengäste waren angenehm angetan von dieser Veranstaltung. Danach machten wir noch einen Rundgang durchdie Schule und konnten uns von dem was wir in den vergangen Jahren gespendet hatten und sahen wie sinnvoll die einzelnen Gegenstände genutzt werden.
Nach einer kurzen Pause fuhren wir dann zum „Schwarzen See“ zum Schaschlik. Die Schnaken hatten wohl schon auf uns gewartet, auch wenn es wesentlich weniger waren als in früheren Jahren. Aber es reichte!

Dieses Jahr war die Kondition der Lehrerschaft wohl durch die vielen Proben zum Schulabschluss und der vorangegangen Feier nicht so gut wie in den Vorjahren, insbesondere was den Wodka anbelangt. Wir kamen schon nach relativ kurzer Zeit (ca. nach vier Stunden) in Slawgorod an. Was aber kein Problem war, denn auch wir brauchten unsere Ruhe.

Jetzt hieß es Abschied zu nehmen von Slawgorod. Wir fuhren nach Gomel um auch diese Stadt kennen zu lernen. Olga, die Dolmetscherin, hatte mit einer Freundin ein Treffen organisiert. Das war für uns ziemlich unerwartet zumal wir dort zum Essen eingeladen waren. Der Tisch bog sich unter den vielen leckeren, uns überwiegend unbekannten Speisen. Köstlich!
Nach dem Essen bezogen wir unser Quartier im Hotel Gomelund machten uns dann auf zur Stadtbesichtigung. Eine schöne Stadt wenn man sich nicht abseits der Hauptstraße begibt! Wir besichtigten Palast vonRumjantzwew-Paskewitsch in

welchem ein interessantes Museum eingerichtet wurde. Ein Spaziergang durch den Park tat unseren Beinen gut. Das Gebiet Gomel ist, wie schon in der Vorbemerkung zu diesem Bericht ausgeführt, das wohl mit am stärksten vom „Fallout“ von Tschernobyl betroffene. Aber darüber ist nichts zu hören, zu sehen oder zu lesen. Tschernobyl ist in Belarus kein Thema mehr. In dieses Gebiet Gomel fuhren und fahren die meisten Hilfs-transporte, daher haben wir uns für das Sperrgebiet um Slawgorod für unsere Hilfe entschieden. Warum soll nur Gomel mit Hilfe bedacht werden?
Nach einer ruhigen Nacht steuerten wir unser nächstes Ziel: Minsk, an. Dort kamen wir gegen ca. 14.00 Uhr an, bezogen unser Hotel, machten noch einen kleinen Bummel in die Umgebung und bereiteten uns auf den Besuch bei alten Bekannten, der Gesangsgruppe Kressiwa vor. Auch dort wurdenwir festlich bewirtet.

Am nächsten Morgen erwarteten wir die Direktoren vom Internat für behinderte Kinder in Rudensk, um mit ihnen zum Einkaufen zu fahren. Bei glühender Hitze und unbelüfteten Kaufhäusern war ich so kaputt, dass ich nach Abschluss der Käufe nicht mehr nach Rudensk mitfahren konnte. Auch meine beiden Begleiter verzichteten, obwohl sich Dieter schon lange auf das gemütliche Beisammensein mit den beiden gefreut hatte. Beide waren ebenfalls fertig mit der Welt.
Also versuchtenwir den Abend in Ruhe zu verbringen. Es gelang.

Am anderen Tag besuchten wir die  von uns unterstützten Down-Sydrom-Kinder in Minsk, welche inzwischen ein neues Zuhause gefunden haben, nachdem die meth.Kirche aus Schweden die Miete für die bisherigen Räumen auf Grund staatlicherAnordnung nicht mehr bezahlen durfte. Wir finan-zieren in erster Linie die Tanzausbildung und freuen uns, dass die Gruppe schon tolle Erfolge bei öffentlichen Auftritten hatte. Aber auch Geburtstagsgeschenke und Geburtstagsessen werden von uns  finanziert.

Hier macht spenden besonderen Spaß, denn diese Kinder sind die Ärmsten der Armen und niemand außer den Eltern kümmert sich um sie. Allerdings dürfen sie einen Raum in einem staatlichen Heim benutzen. Auch für uns führten sie einen Erntetanz auf. Erstaunlich wie selbstbewusst und sicher diese Kinder agierten.
Abends besuchten wir die Operette „Zigeunerbaron“. Eine hervorragend inszeniert Aufführung. Wir waren alle begeistert auch wenn wir den Text nicht verstanden.
Nach einem Besuch im Gorki Theater bei Boris Lutsenko,  mit dem wir wie immer über Gott und die Welt diskutierten, gingen wir in den neu eröffneten Park Loshiza. Ein wenig enttäuschend, dass dieser Park schon wieder reparaturbedürftig ist und außer einer großen Obstbaumplantage nicht viel zu bieten hat. Aber wir wollen ja immer etwas anderes besichtigen um das Land besser kennen zu lernen.Den Abend verbrachten wir dann mit allen Freunden und Bekannten aus Minsk   im Cafe-Restaurant Franziskus um von diesen und Belarus Abschied zu nehmen.
Wir sollen allen Spenderinnen und Spendern herzlich danken. Es ist jedes Jahr eine große Hilfe die dadurch den Kindern und Jugendlichen in Belarus zuteil wird.Dank der wiederum großzügigen Spenden für diese Hilfsfahrt konnten wir in diesem Jahr rund 10.700,00 € (171.200 000,00 belarussische Rubel) für Hilfe ausgeben.     

Im Einzelnen war dies:
Sportjugend in Slawgorod                          -:    400,89 €   
Schule in Gischenka                                  -:  5.138,23 €
MS Kranke in Minsk                                   -:     600,00 €
Sonderschul-Internat Rudensk                    -:  2.049,20 €
Behinderten Tagesstätte Sonnenkinder        -:  2.000,00 €

Insgesamt                                               -: 10.188,32 €

Wir verbrachten wieder interessante und erlebnisreiche Tage in Belarus auch wenn die Umstände in diesem Jahr nicht besonders günstig waren. Viele glückliche Gesichter und Menschen haben wir erlebt. Alles in Allem ein schöner Erfolg.




Auch hier kann und wird gewohnt!
Ein sichtbares Zeichen der wirtschaftlichen Not auf dem Lande.





In diesem Jahr brachen wir etwas später als in früheren Jahren zu unserer Hilfsfahrt nach Belarus auf da, auf Grund verschiedener Großveranstaltungen in Minsk, wie z.B. die Eishockey-Weltmeisterschaft, die Flüge ausgebucht und die Hotels total überteuert waren.

Vom 04.07. bis 13.07.2014 machten wir uns (Uwe Ade, Dietrich Galsterer, Alexander Joachim und Dieter Lutz) auf den Weg. Am Abend kamen wir dann in Minsk an. Von dort fuhren wir mit einem Kleinbus nach Slawgorod wo wir erst gegen Mitternacht ankamen und wie immer sehr herzlich von unseren Gastgebern Olga und Walentin begrüßt und verpflegt wurden.

Bei unseren Gastgebern Olga und Valentin in Slawgorod. Da in der Kreisstadt kein Hotel ist waren wir privat untergebracht.

Nach einer kurzen Nacht begannen wir am nächsten Tag mit dem Einkaufen für die Schule in Gischenka und die Sportschule (Sportverein) Slawgorod. Zuvor tauschten wir auf der Bank unsere für diesen Tag benötigten Euro in Rubel ein. Plötzlich waren wir Millionäre (67.500.000 Rubel), aber nur für kurze Zeit, denn die Millionen schwanden in Windeseile.

Einkauf auf dem Markt in Slawgorod für die Schule in Gischenka.


Danach wurden die Einkäufe nach Gischenka transportiert und nach entsprechender Kontrolle (durch das Schulamt) brachen wir zum Empfang durch die Lehrerschaft zum Picknick unter einer riesigen Eiche auf. Dort wurde dann bis in die späte Nacht mit vielen Trinksprüchen gefeiert. Eine besondere Ehre war noch der Besuch des Leiters der Kolchose, der es ebenso lange aushielt.

Empfang durch die Lehrerinnen und Lehrer mit Picknick u.dgl.


Am nächsten Tag ließen wir es dann etwas ruhiger angehen. Wir besichtigten die Stadt und machten noch eine Rundreise durch den Landkreis Slawgorod. Beeindruckend war wie immer der blaue See, dessen Wasser Heilkräfte haben soll. Priester weihten wie immer den Honig und das Wasser, welches von den Gläubigen mit nach Hause genommen wird.

Der blaue See und sein "Wunderwasser".

Erinnerung an die Gefallenen aus Slawgorod im Afghanistan-Krieg.

Kirche in Slawgorod.

Ein Besuch des Kupala Festes bei dem die Sagengestalten aus den Werken von J. Kupala auftreten (vergleichbar in etwa mit einer Sonnwendfeier), bei welchem kein Alkohol verkauft werden darf, rundete den Tag ab.

Kupala-Fest in Slawgord.


Über Mogiljew, wo wir noch die letzten Einkäufe für Gischenka machten fuhren wir nach Witebsk (Geburtsstadt von Marc Chagall) und machten dort bei glühender Hitze einen Stadtrundgang, auch auf den Spuren von Napoleon Bonaparte auf seinem Feldzug nach Moskau.

In Witebsk


Danach fuhren wir weiter zu unserem Tagesziel Polozk einer ehemaligen Hansestadt und der ersten Grafen auf dem Gebiet von Belarus deren Herrschaftsgebiet bis nach Kiew reichte. Dort übernachteten wir zwei Mal und machten auch dort eine Stadtbesichtigung die wiederum sehr interessant war. Viele alte Kirchen und Schlösser wurden während der Sowjetzeit Sowjetzeit  gesprengt, aber der Rest, insbesondere das Kloster der heiligen Polotzka  Efrosina zeugt noch vom alten Glanz der Stadt.

Das Kloster der heiligen Efrosina Polotzka in Polotzk.

Der geographische Mittelpunkt Europas in Polotzk.

Gesprengt und wieder aufgebaut: Zaristisches Denkmal für die gefallenen Soldaten gegen Napoleon.

Interessant war auch der geographische Mittelpunkt Europas oder das Denkmal für die gefallenen russischen Soldaten im Kampf gegen Napoleon.
Nun hieß es wieder Abschied zu nehmen vom „Besichtigungstourismus“ um nach Minsk zu gelangen. Auf der Fahrt dorthin gab es wiederum viel zu sehen: Die Schlachtfelder an der Beresina mit vielen Erinnerungsstätten der verschiedensten Nationen, so z.B. Schweizer, Russen, Deutsche und viele andere.

Am Rande des Weges nach Minsk: Ehemaliges Kloster.

Ein Denkmal der Schweiz für die Toten aus dem Napoleonischen Krieg an der Beresina.

Russisches Denkmal mit Blick auf die Beresina.

Auch in Borisow machten wir Halt um die Altstadt mit der herrlichen russischen Kirche zu bestaunen. Auch in dieser Stadt hat Napoleon seine Spuren hinterlassen.

Russisch-orthodoxe Kirche in Borisow.


Kwas-Verkaufswagen in Borisow.

Der nächste Tag in Minsk war dann etwas ruhiger. Von der Gesangsgruppe Kressiwa wurden wir zum Mittagessen eingeladen und am Abend besuchten wir zusammen mit dem Direktor des russischen Theaters, Boris Lutsenko, den Zirkus in welchem gerade der russische Staatszirkus zu Gast war. Zwischendurch besichtigten wir noch etwas die Stadt Minsk, wobei insbesondere der neue Palast des Präsidenten unser Ziel war. Natürlich konnten wir ihn nur von außen besichtigen, aber der Rückweg entlang des Flusses, den Parkanlagen und dem neuen „Kriegsmuseum“ waren sehr interessant und verführten unseren Uwe zu einer Radtour durch die Anlagen.

Der neue Palast des Volkes in Minsk.

Uwe macht eine Fahrradtour durch die Anlagen von Minsk und besichtigt danach des neue Kriegsmuseum.

Das neue Kriegsmuseum in Minsk.

Dann hieß es am nächsten Tag einkaufen mit den Direktoren des Sonderschul-Internats für behinderte Kinder aus Rudensk. Dies ist immer sehr zeitaufwendig, da die Herren sich nicht immer ganz einig sind, was das Wichtigste ist. Aber irgendwann wurden wir fertig und fuhren nach Rudensk um das Internat zu besichtigen und ein paar Trinksprüche zu genießen.

Einkaufen mit den Direktoren des Sonderschul-Internats Rudensk im Kaufhaus Belarus.

Trinksprüche dürfen bei einem Empfang im Internat in Ridensk nicht fehlen.

Ein besonderes Erlebnis war dann am nächsten Morgen die Fahrt mit der „Elektrischen“ aufs Land in eine Datscha in welche uns die Eltern der behinderten Kinder der früheren Tagesstätte „Offene Tür“ eingeladen haben. Über mehrere schmale Stufen konnte man in bzw. aus dem Zug gelangen. Halsbrecherisch wenn man das nicht gewohnt ist. Die Eltern verwöhnten uns mit herrlichen Gerichten aus dem eigenen Garten und so verbrachten wir einen schönen Nachmittag bevor es zurück nach Minsk ging wo wir im Cafe-Restaurant „Franziskus“ zum Abschiedsessen eingeladen hatten

Man muß gut zu Fuß sein um die schmalen und steilen Treppen der "Elektrischen" zu überwinden.

Auf dem Weg zu einer Datscha bei Minsk nach einer kurzen Fahrt mit der "Elektrischen".

Essen auf einer Datscha mit den behinderten Kindern bzw. Jugendlichen und deren Eltern.

Spät in der Nacht kamen wir dann ins Hotel zurück. Koffer packen und ausschlafen war angesagt, denn am nächsten Morgen ging’s zurück in die Heimat. Obwohl wir rechtzeitig aufgebrochen sind ging`s auf dem Flughafen nur schleppend voran, so dass wir keine Minute zu früh das Flugzeug nach Frankfurt erreichten. Die gründlichen Kontrollen und die Abfertigung von zwei verschiedenen Flügen am selben Ausgang dauerten eben wesentlich länger als in früheren Jahren. Aber nichts desto trotz, wir kamen glücklich und zufrieden wieder in Deutschland an. Zufrieden weil alles reibungslos klappte und vor Allem weil die Beschenkten sehr dankbar unsere Hilfe angenommen haben.  

Nicht nur einmal sondern mehrmals wurden wir gebeten allen Spenderinnen und Spendern in der Heimat zu danken was ich hiermit sehr gerne mache.

Man kann die Dankbarkeit der Menschen in Belarus mit Worten nicht beschreiben, man muss sie erleben! Bei einer Inflationsrate um 50% und einer wesentlich geringeren Lohnerhöhung können sich die Normalbürger immer weniger leisten und freuen sich daher umso mehr über jegliche Hilfe.

Wieder gut in Frankfurt gelandet.

Auch wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Hilfe


Fahrtkosten in Belarus, Dolmetscher, Gäste    1.810,64 €
Schule in Gischenka                                      4.703,62 €
Sportjugend Slawgorod                                    754,72 €
Behinderte Kinder                                         2.000,00 €
MS Kranke in Minsk                                         600,00 €
Sonderschul-Internat Rudensk                       2.521,55 €
Insgesamt                                                 12.390,53 €

                                            

   
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